Wirtschaft

Überblick

Die Wirtschaft Fusos ist in ihrer Gesamtheit vor allem von Industrie im Hochtechnologiesektor und einem entwickelten Dienstleistungssektor geprägt. Diese machen zusammen 85% des BIP aus. Die restlichen 15% entfallen auf die landwirtschaftliche Produktion sowie den Abbau einiger weniger Bodenschätze und den Fischfang. Mit einem BIP per Capita in Höhe von 76.842 Koban (96.052 RT) gehört Fuso zu den wohlhabendsten Nationen der Welt.

Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Produktion fokussiert sich vor allem auf den Anbau von Reis. Trotz hoher Ernteerträge ist Fuso auf den Import von Getreide aus dem Empire Outre-Mer und Zedarien angewiesen. Die Importquote liegt bei 65%. Die Regierung in Saizū ist zwar seit jeher bemüht, diesen Importanteil zu verringern, scheitert allerdings an der teils niedrigen Ergiebigkeit der Böden auf der Hauptinsel. Nichtsdestoweniger konnte man aufgrund technologischer Entwicklungen eine Senkung der Lebensmittelimporte um etwa 7,5% erreichen. Bis 2030 strebt man eine Reduzierung derselben auf unter 50% ein, was gemeinhin als ambitioniertes Ziel gedeutet wird.

Fischerei

Ein bedeutender Teil der autonomen Lebensmittelversorgung Fusos erfolgt über die moderne Hochsehfischerei. Ohne diese wäre die Ernährung der Hauptinsel nicht zu gewährleisten. 4,9 Millionen Tonnen Fisch bringt die Fischereiindustrie deshalb jedes Jahr ein. Dabei ist die traditionelle Fischerei bereits im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einer hochindustrialisierten- und technisierten Hochseefischerei gewichen, die in den vergangenen zehn Jahren für einen exponentiellen Anstieg der Fangraten gesorgt hat. Dies wiederum sorgt für eine tendenzielle Überfischung der eigenen Gewässer. Deshalb geht man seitens des Fischereiministeriums mehr und mehr dazu über, außerhalb der eigenen Hoheitsgewässer zu fischen. Aufgrund fehlender seerechtlicher Bestimmungen auf internationaler Ebene sieht man dieses Vorgehen als legitim an. Trotzdem führt dasselbe immer wieder zu Konflikten mit den Nachbarstaaten, die ihrerseits eine Überfischung der Umgebung fürchten.