Beiträge von Paulette Capet

    Ich habe eh den Kopf schon deinetwegen verloren.


    scherzte sie mutig zurück und öffnete sich ihre Gefühle ihm gegenüber.


    Laß mich überlegen, ehrenwerter sensei. So, wie ich dich verstanden habe, ich sollte meinen König verteidigen und deinen König zum Fall bringen. Du bist schwarz und du beginnst und ich bin die weiße Lady. Meinne König zu schützen.. dann muß ich . .. wie hast du gesagt? Kakoi bauen?


    Sie malte einen Kasten rund um den König.


    Aha, als ob du mir das erlauben wirst. Aber ich muß ja einen Zug ´machen... Dann schiebe ich meinen General...


    Sie blickte zu Nobu leicht blinzelnd..


    möge Sensei mir meine Fehler verzeihen


    seufzte sie und machte einen Zug

    I

    nnerlich seufzt sie und verflucht auf allen 7 Sprachen, die sie kennt, Nobu, Schach, Ihre Dummheit.


    Und bei dem Gesicht .... soll ich mich konzetrieren.


    Brummt sie wie eine Biene und dabei schaut sie auf Nobu. Vielleicht zeigt sich ein Mitleid mit ihr in seinen Augen. Laut hört er nur...


    Ja, sensei. Du hast dier volle Aufmerksamkeit deiner Schülerin


    Und das war nicht einmal gelogen. Es bleibt die Frage.... worauf sie sich konzentriert....


    Aber keine Schläge auf die Handrücken mit dem Lineal.

    ich bin ehrgeizig genug, um zu behaupten, dass deine Schülerin, werter sensei, dich bald übertrifft.


    Er sollte dieses freche Grinsen und die hochnässige Miene von Ette sehen.


    Und vielleicht bin ich ein Naturtalent und bald wirst du es sein, der vor Stolz platzen wird und jedem sagen, dass du mein sensei warst

    Ette blickte kurz auf Nobu und seufzte leise.


    Mein Bruder ist der Dritte und ich die Vierte in der Thronfolge und wir gehören nicht zur Blutslinie der Beauharnais. Ich habe nicht so viele Emphänge beim Hofe erlebt. Sie verlaufen alle nach einer Manier. Es gibt nur mehr Neugier auf neue Gesichter. Meistens beauftragt man eine Dame oder einen Herren oder auch mehrer Personen den Gast zu unterhalten. Man stellt ihn allen Gästen persönlich vor. Besser gesagt, dass jeder kommt auf den Gast zu und stellt sich persönlich bei ihm. Ich muß aber gestehen, dass man in erster Linie im Gespräch prüft, wie weit man diese Person für eigene Zwecke benutzen kann. Man zieht sich auch moderner zu solchen Emphängen an. Ich habe nur ein einziges Gespräch geführt. Die Gastgeberin hat sich um mich nicht gekümmert. Nicht, dass ich es auch wollte, doch in unseren Kreisen wäre es eine Art...


    Ette seufzte erneut.


    Beleidigung. Verstehe mich richtig. Ich will mich nicht beschweren. Nenne es eine persönliche Einschätzung des Empfanges. Ich vermute, dass hier mag man keine Nichteinheimischen.


    Sie schaute erneut auf Nobu.


    Kann sein, dass ich Fehler begangen habe. Vielleicht liegt es an mir. Es ist verdammt schwer mit Dir darüber zu sprechen


    Nun lachte sie und sogar dieses verdammt war mit einem Lächeln ausgesprochen.


    Ich weiß nicht, ob ich dafür geeignet bin. Das Schachspiel kenne ich nur als Grundregel. Doch sensei, lehre mich. Doch zuerst möchte ich eine Entschädigung.


    Mit diesen Worten zusammen spürte Nobu, wie zwei schlanke Ärme wickelten sich um seinen Hals und er bekamm einen sanften Kuss auf seine Lippen.

    Sie wollte ihn aufheitern, doch wie... ihr Versuch war ungelenkig. Sie verstand es erst später, oder sofort danach. Sie wollte ihn ablenken, ob er das verstanden hatte?


    Capets waren Ritter, Krieger der Kreuzzüge. Ich weiß nicht, ob sie in meinem Geist die Spuren hinterlassen haben. Ich bin ein friedliebender Mensch. Auf jeden Fall waren auf dem Empfang ein paar Personen, die meine Neugier und erweckt haben. Es ist wichtig, neue Freundschaften und Bekanntschaften zu schließen.

    Auf jeden Fall habe ich mich nicht sicher gefühlt, da mir der Hintergrund und die Geschichte fehlten.


    Sie wollte nicht zu schnell sein, schneller als die Geschehenisse es erlauben. Wird sie ihn heiraten? Dann ist es notwendig tiefer zu gehen. Für eine Entdeckungsreise sind ihre Kenntnisse gut genug. Vielleicht machte sie sich zu viel Hoffnungen? Ette war schmerzhaft um ihr Herz. Es war, als ob sie auf einem Seil über eine tiefe Grunbe balancierte. Man gab ihr und Nobu Hoffnungen, doch werden diese Hoffnungen zur Sicherheit oder werden sie ihnen entrissen?

    Sie fürchtete darüber mit Nobu zu sprechen, doch Ette konnte ihre Traurigkeit und Unsicherheit vor ihm nicht verbergen.


    Und was ist Shogi?


    Ihre Gedanken waren froh, mit etwas anderem als dieses Grubbeln zu beschäftigen

    Ette errötete und nickte. Ihr war plötzlich bewußt, wie unterschieldich beide Mentalitäten waren.


    Ich nehme Ihren Rat


    Sagte sie einfach, ihre Stimme war nicht rsignierend, eher nachdenklich und dankbar.. Sie stand auf und gab Masako ihre Visitenkarte. Dort stand nur die Telefonnummer und... Paulette Capet, Princesse de Coeur, Duchesse de Valenzano et Comtesse de Auteuil

    Er erinnerte ihr an sich selbst und die langen Emphänge ihrer Mutter mit all diesen alten Herren und Damen.


    Kantarō, nenne mich Ette.


    Sie scherte die ganzen gesellschaftlichen Kramm nicht und machte sich klein, bis ihre Augen auf seiner Höhe waren.


    Deine Mutter ist eine wunderbare Gesprächspartnerin. Es tut mir leid, dass unser Gespräch so lange gedauert hat. Gibst Du mir noch 5 Minuten?


    Sie sprach ernst mit ihm und ihr Gesicht war fragend. Ette warf einen kleinen Blick auf seine Frau und hoffte innerlich, dass sie nicht all zu viele Fehler gemacht hat.

    Ette lächlete verlegen


    Ich will nicht, dass Nobu davon erfährt. Ich möchte ihn dann mit einer Zeichnung überraschen. Allerdings wird es mir schwer fallen, ohne seine Begleitung zu sein. Im Prinzip ist das keine Lüge in dem Sinne, denn wir werden uns verabreden, aber für mein Vorhaben ist es erforderlich, dasser weder das Ziel noch den Grund unserer Verabredung erfährt.


    Ette hat zwar am Anfang der Unterhaltung, bevor sie die Frage gestellt hat, den Grund erwähnt, Sie sagte .. Ich würde gern eine Person, die mir sehr wichtig ist, überraschen... doch es war am Anfang des Gespräches. Sie wollte diese unbekannte Grenze zwischen ihnen verwischen, doch Ette versctand, dass sie nicht all zu forsch sein sollte.


    Ich werde Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir helfen.

    Es waren lange Stunden der Gespräche. Ette war ein wenig sauer auf Nobu und es dauerte nicht lange, bis sie ihm die Pistole an die Brust setzte.


    Es war nicht fair von Dir, mich allein diesen Haifischweibchen- und männchen zum Frass zu werfen.


    Eigentlich hatte Ette keine Gründe vorzutragen außer, dass sie innerlich aufgeregt und nrevös war.


    Auf jeden Fall warst fdu der attraktivste Mann in diesder Gesellschaft und diese Tatsache hat mich stolz und selbstbewußt gemacht.


    Dass Ette manchmal.. nein ziemlich.. nein, sehr oft sogar das sagt, was sie auch denkt, war keine schlechte Eigenschaft.


    Ich spüre noch keine Müdigkeit. Und Du? Hast Du eine Idee, was uns müde machen könnte?


    Phuu,,, das war aber jetzt zweideutig von einer jungen süßen Dame zu hören.

    Ette hat aus diesen kurzen Worten nicht alles verstanden. Einige Begriffe waren ihr fremd. Was sie verstanden hatte, auch hier war genug Kampf um die Macht. Oder immer noch herrscht der innere Krieg. Sie nickte mit ihrem blonden Kopf zu diesen Worten.


    Die Geschichte Ihres Recihes ist zu vielschichtig, um sie innerhalb von einem Monat zu erfassen. Doch ich mache es mir zur Aufgabe, das Geschehen zu verstehen. Im Internat wurde die Geschichte nicht all zu tiefgründig dargestellt. Ich finde diese Tatsache sehr bedauernswert. Nobu hat mir so viel wissenwertes über das Land und seine Bürtger erzählt, dass ich mich schuldig fühle, ihn auf diese Weise...


    Ette legte ihre Finger zum Mund um dann diskret fortzufahren.


    ... zu mißbrauchen.


    Ette war nicht sicher, ob dieser leichte Witz Verständnis bei der jungen Gesprächspartnerin findet. Prinzessin von Outremer wagte diesen Schritt. auf jeden Fall wußte sie genau, dass sie nicht ausgelacht wird. Sie selbst zeigte eindeutig mit ihrem Lächeln und dieser Geste, dass es sich um einen ein wenig privaten Scherz handelt.


    Ich weiß nicht, wie lange wir in diesem Teil des Landes unsere Zeit verbringen. Die Route habe nicht ich festgelegt. Wäre es möglich, dass Sie mich dem Meister Inoue vorstellen? Ich bin sogar bereit, dafür zu lügen, dass wir beide verabredet sind.

    Ette lächelte zurück und nickte


    Sie haben vollkommen Recht mit dem Thema Kultur und Kunst. Doch mein Wissen ist so winizig, dass ich nicht traue, dieses Thema anzusprechen. Ich fand Ihr Lächeln freundlich und dachte mir, dass ich mit meiner Frage bei Ihnen sicher bin. Verzeihen Sie mir bitte diese mutige Entscheidung.


    Haben Sie Verbindungen zu dieser Familie? 400 Jahre ist beeindruckend. Und ich nehme gern Ratschläge von Ihnen.


    Ette wollte die neue Bekannte nicht mit der Bitte beanspruchen, doch was blieb ihr denn übrig. Mit ihrem zweiten Satz unterstrich sie leicht die Passage "von Ihnen"


    Darf ich noch mal nach Ihrem Namen fragen?


    Ette drehte sich kürz nach Nobu, um seinen Blick zu erhaschen und sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist.


    Und noch würde ich gern erfahren, was zeichnet Kansai und dieses Land besonders aus.

    Auch Ette fand die Gastgeberin nicht gut genug und vor allem blaß und uninteressant. Sie fühlte sich in ihrer Gesellschaft unwohl. Um eine Eskalation zu vermeiden, entschied sie die Unglückliche zu meiden. Den Knicks hat Ette nicht bemerkt und vertiefte sich ins Gespräch mit einer anderen jungen Frau, die diesen Abend retten könnte. Und das war ein Volltreffer. Wissbegierig stellte Ette ihre Frage.


    Ich liebe Malerei und sehe meine Berufung in der Restaurierung von Gemälden. Ich habe versucht, einige Kustwerke Ihrer Heimat zu kopieren, doch es gelingt mir nicht. Ich vermute, es liegt an der Haltung der Pinsel. Besonders gefällt mir die Rimpa-Richutng mit ihrer naturellen Floristik und sanften Farben. Kennen Sie einen Meister, der sich mit dieser Richtung beschäftigt? Ich habe das ganze Internet abgesucht und nichts gefunden.


    Ihr Blick war fast flehentlich. Es war ein wenig gewagt von Ette, die Frage an eine Unbekannte zu stellen. Nobu konnte sie nicht fragen, denn sie wollte ihn überraschen. Vielleicht sollte sie auch das sagen?


    Ich würde gern eine Person, die mir sehr wichtig ist, überraschen.


    Unwillkürlich blickte sie in Richtung Nobu. Was soll's, sie war noch zu jung, um kunstvoll ihr Herz zu verbergen. Sie lächelte Ito freundlich an.


    Es ist nicht die Frage, die bei der ersten Begegnung stellt, doch ich hoffe, Sie helfen mir mit einem Rat.

    Ette verneigte elegant ihren blonden Kopf und lächelte aufrichtig freundlich zu dieser Dame. Sie bemerkte an der Tonlage die Neugier doch auch die Offenheit ohne Vorurteile. Ette sprach seit ein paar Tagen ausschließlich und nur Fusoisch.


    Vielen Dank. Ich hoffe, dass meine Aussprache Ihre Sinne nicht all zu tief verletzt. Manches gelingt mir, manches noch nicht, Ich bitte Sie um Nachsicht.


    Wer mit dem Schwert zu uns kommt, wird durch das Schwert fallen. Wer offen für das Neue ist, wird auch die Offenheit vom Gegenüber spüren. Grob gesagt... Wie Du mir, so ich dir. Ette war zwar vorsichtig und fühlte sich noch nicht wie ein Fisch im Meer auf solchen Empfangsabenden, doch ihre Lernfähigkeit und die Beobachtungsgabe waren immer schon erstaunlich. Die Gastgeberin war also eine Zicke, Ette konnte sich erlauben, diese Zicke zu ignorieren.


    Ich bin begeistert und habe mich in dieses Land verliebt. Verzeihen Sie, dass ich so euphorisch von meinen Gefühlen spreche. mmh.. Darf ich Ihnen eine Frage stellen, die wahrscheinlich, nein, mit Sicherheit zu diesem Abend absolut nicht passt?


    Mit so vielen Adjektiven versuchte Ette ihr Glück.

    Ette unterstrich mit dieser Ansprache ihren Status. Noch mehr, sie hat zu verstehen gegeben, in welcher Verbindung sie zum Prinzen stand. Sie hat vieles über die Sitten und Bräuche dieses Landes gelesen. Einen Unterschied zwischen Du und Sie kannte Ette und war stolz, Nobu mit Du anreden zu dürfen.

    Ette lächelte tapfer der Zicke entgegen, trank einen Schluck, eher tat so, als ob sie was getrunken hatte, stellte das Glas und verließ diese Jahrmarkt der Eitelkeiten, indem sie entschied, andere Vertreter des Adels kennenzulernen.

    Ette verstand nicht, warum sie solch eine Antwort erhielt. Es war ein wenig komisch und Ette schob auf den Einfluß der modernen Sprache auf den Stil und Lexikon. Vielleicht sollte Ette sagen.. hey du da cool, bombastisch. oder sowas ähnliches. Sie dachte, dass gerade in dieser Sprache die Höflichkeit und Erlesenheit grossgeschrieben sind. Sie hat ein paar Filme gesehen. Die Ausdrucksweise war fast auf einem kindlichen Niveau. Vielleicht hat die Oberschicht zu viele Filme gesehen? Ette begann zu zweifeln, dass eine Prinzessin vor ihr steht.


    Sie löste sich von der Seite ihres Begleiters.


    Gern.


    Ette entschied, die erste Geige im Gespräch der Gastgeberin zu überlassen.


    Du hast nichts dagegen?


    es war eine Höflichkeit Nobu gegenüber. Ette wußte, dass es nicht nötig war, doch sie wollte sich nicht ungefragt,entfernen. Sie kamen hierher zusammen. Also zeigte sie mit dieser Frage ihren Respekt und Aufmerksamkeit. Sie hätte vielleicht es schöner formulieren sollen und können, doch die Antwort der Prinzessin hat Ette ins Erstaunen versetzt

    Die Sprache ist faszinierend. Ich denke, um das Land und Leute kennenzulernen, muß man mit der Sprache anfangen. Mein herzliches Dank für Ihre Nachsicht mit mir. Sie sind sehr freundlich und ich bin für jeden Hinweis dankbar, um mich in meiner Aussprache zu verbessern.


    Nachdem Ette ihre ersten Eindrücke verworfen hatte, wirkte sie auch anders, ausgeschlossen und nicht reserviert, vorsichtig. Ihr Lächeln zu Kuze war offen und aufrichtig, nicht all zu breit und passend zu Ettes warmen Blick voller Freundlichkeit. Es wäre, als ob sie die Hand dieser Frau vor sich reichte.


    Ihre Gastfreundschaft wärmt mir das Herz so weit von meiner Heimat.


    Die Augen der jungen Frau verrieten die innere Traurigkeit, die sie bei diesen Worten umspielte.

    Ette kannte schon ein wenig Sitten und Bräuche und übergab das erste Wort dem Prinzen. Ettes Gedanken machten einen Rückzieher und schlugen ihrer Besitzerin vor, unvorgenommen den Leuten gegenüber zu treten. Sie war mit Nobu, in einem schönen Land voller Sonne und Schatten. Allein, das heißt ohne Aufsicht ihrer Maman und ihrer Tantchen.Vielleicht bilde ich mir das ein und die Menschen hier sind tatsächlich freundlich. So hörte Ette auf zu grübeln und öffnete ihre Sinne und Wahrnehmungen für diesen Empfang.


    Nachdem Nobu seine Begrüßung vor sich gab...


    Die Reise war nicht nur angenehm sondern ich genoß sie in vollen Zügen. Euer Land und Leute kenenzulernen, ist aufregend. Ich danke Ihnen für diesen herzlichen Empfang.


    Ihr Kopf neigte sich leicht und graziös bei den letzten Worten.

    Ette bemitleidete auch sich selbst. Sie kannte keinen einzigen Menschen hier. Die Bedeutungen der Fächer und Gesten waren ihr jedoch geläufig, was ihr nocheinmal zeigte, wie klein und eigentlich gewöhnlich gleich diese Welt ist. Doch sie erlaubte sich nicht philosophisch zu werden und neigte leicht ihren Kopf aus Höflichkeit zur Empfangsdame. Auch mit ihren zarten 18 Jahren war Ette ohne rosaroten Brillengläser auf ihren hübschen Augen. Ihr Naturell war es, welches ihr verbot, schlecht über die Menschen zu denken und nicht von der Erde abzuheben.


    Ich danke Ihnen für diesen freundlichen Empfang.


    Das war eine Höflichkeit gegenüber der Empfangsdame