Erster Akt: Dunkle Wolken...

  • ... brauten sich über Kinsai, der Stammherkunft des kaiserlichen Klans, zusammen. Diese dunklen Wolken waren sowohl metaphorisch zu verstehen als auch ganz reell. Den Kami schien es wohl zu gefallen kurz vor dem großen Friedenstreffen einen großen Sturm über die Stadt ziehen zu lassen. Das geschäftige Treiben wurden durch den Platzregen, welcher sich auf die Gebäude, Straßen, Gassen und Plätze ergoss, unterbrochen. Die Händler, versuchten ihr möglichstes ihre Waren abzudecken und viele Menschen suchten Schutz in einer der zahlreichen Sakestuben.
    Langsam zog der Tross des Okimi Murakami vor der Stadt auf. Er war auf den Weg in die Stadt um der Einladung seiner Mutter zu folgen. Durch den Regen bewegte sich jedoch die kaiserliche Prozession sehr langsam auf der schlammigen Straße, die zu den Toren Kinsais führte. Murakami, welcher in seiner Sänfte saß betrübte es unter diesen Umständen in seine Vorväters Stadt einzuziehen. Er war sowieso verstimmt, über seinen rebellischen kleinen Bruder, den er nur deswegen nicht schon längst zerquetscht hatte, da ihre Mutter die Gewalt zwischen den beiden Brüdern ablehnte, wenn sie nicht wäre, hätte er diesem Treffen nie zugestimmt. Auf Grund des schlechten Wetters würde nun auch der Jubel bei seiner Ankunft gering ausfallen. Missmutig trank der Kaiser einen Schluck Sake während er nach seinem Gefühl her unendlich langsam getragen wurde.
    Aber trotz des Regens strömten die Menschen wieder aus den Gaststuben als der kaiserliche Tross in die Stadt einzog. Unter den jubelnden Massen befanden sich jedoch auch mehrere Personen, die ob des schlechten Wetters ihre breiten Bauernhüte tief ins Gesicht gezogen hatten, sie waren in die Stadt gekommen um ihre Feldfrücht anzubieten, und die nicht jubelten doch dies schien niemand zu bemerken. Ebenso so wenig schien jemand aufzufallen, wie einer der Bauern unauffällig 2 weiteren jubelnden Männern zunickte, die daraufhin ihre Platze verließen und in der Menschenmenge verschwanden.

  • Murakami ist...schlechter Laune, zwar lag Kinsai nahe seiner Residenzstadt aber das Wetter war schlecht und er müsste diesem Verräter begegnen, etwas wozu er gar keine Lust hatte. Missmutig mummelte er sich in seine Reisekleidung und trank einen Schluck Sake.

  • Auch Motoyasu hat wenig Lust, auf seinen Bruder zu treffen, aber wenn seine Mutter es unbedingt fordert.. Mieser Laune lässt er sich nach Kinsai bringen, wobei er für seine eigene Sicherheit natürlich hat sorgen lassen.

    明里内親王 Akari-Naishinno
    Kaiserliche Prinzessin der Okisada-Nebenlinie


    Prinzesinnenname:
    明里頭興貞 Akari no Kimi Okisada

  • Für den Ersten Tag der Verhandlungen war ein Fest angesetzt. Zur Unterhaltung wird einiges geboten, wie die Aufführung von Shirabyōshi-Tänzerinnen. Es soll also gute Laune und eine fröhliche Grundstimmung geschaffen werden. Der Kaiserin-Mutter ist bewusst was auf dem Spiel stand, dementsprechend wollte sie ihre Söhne wohl gestimmt haben. Es würden lange und zähe Verhandlungen werden aber es ging nicht nur um die Rettung der Dynastie, es ging um die Rettung des gesamten Landes. Das Shōgunat war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass es eingreifen würde. Es war also eine reine "Familienangelegenheit".

  • Motoyasu macht sich natürlich auf, seine Mutter aufzusuchen, um diese bestenfalls für sich einzunehmen und seinen Anspruch zu unterstreichen. Natürlich sieht er sich auch die Tänzerinnen an und ist über ihre Darbietung recht erfreut. Selbst dem zarten Geschlecht öffentlich mehr zugetan, als das vielleicht andere in seiner Position getan hätten, sieht er sich die Damen natürlich auch genauer an.

    明里内親王 Akari-Naishinno
    Kaiserliche Prinzessin der Okisada-Nebenlinie


    Prinzesinnenname:
    明里頭興貞 Akari no Kimi Okisada

  • Toranaga Toshinaga, der Shugo-Daimyo des Nordens befindet sich im Gefolge des Okimis Murakami und wacht mit Argus Augen über diesen. Er hielt nicht viel von Motoyasu und traut diesem zu Attentäter anzuheuern.

  • Das Fest zur Begrüßung war bereits am Laufen. Die Musiker spielten auf und Shirabyōshi-Tänzerinnen tanzten. Aufeinmal jedoch verstummte die Musik, die Kaiserinmutter in Begleitung ihres Gefolge betrat den Festsaal.

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