伊州大神宮|Ishū Daijingū|Großschrein von Ishū (Goldener Schrein)


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    皇室|Kōshitsu

    Die kaiserliche Dynastie



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    Der Großschrein von Ishū, auch "Goldener Schrein" genannt, ist der oberste Schrein im Schreinsystem des Glaubens der 8. Himmelskreise. Seine Hauptgottheit ist Shonichi, der oberste Reichsgott und somit Bewohner des 1. und höchsten Himmelskreises.

    Dächer der Gebäude des Schreins sind zum Teil vergoldet um den Glanz der Sonne zu repräsentieren. 祭主 (Saishu), der oberste Priester oder die oberste Priesterin, kann nur ein Mitglied des Kaiserhauses (Hauptlinie oder Nebenlinien) sein.






  • Es war ein geschäftiges Treiben am Neujahrestag. Schließlich war der Erste Tag des neuen Jahres der Gedenktag des Shonichi, nach welchem auch der Neujahrestag benannt war. Alle Schreine des Landes wurden am Neujahrestag gut besucht um sich Glück und Erfolg zu wünschen, jedoch galt dies für den Ishū-Schrein besonders und so tummelten sich die Gläubigen auf dem Schreingelände.

  • Der Neujahrestag war auch der Beginn der Einsetzung eines neuen Saishu, falls der alte verstorben war. Die bisherige Großpriesterin, eine Prinzessin des Hauses Tadayori war mit weit über 50 Dienstjahren im Alter von 87 friedlichen entschlafen und die Wahl ihres Nachfolgers war auf ihn gefallen. Er schluckte nervös, als er mit seiner Entourage das Gebäude verließ, in welchem er sich vorbereitet hat. Schnell stupste er noch seine Brille, welche ihm etwas zu tief von der Nase gerutscht war, wieder in Position.

  • Da es sich ja nicht nur um einen Verwandten handelte sondern auch um den Chefpriester des ranghöchsten Schreins, war auch der Kaiser als Oberhaupt des Glaubens der 8. Himmelskreise bei der Amtseinführung anwesend.

    Seine himmlische Majestät
    Hirohito
    Ōkimi
    Kōtei
    Kind der Götter
    Akitsumikami
    Herrscher über die Gelobte Insel

  • Kling, kling, kling, hell klang das kleine Stab-Glöckchen, dass dem neu zu investierenden Saishu vorangetragen wurde. Die Prozession machte sich auf zu den Heiligen Reisfeldern. Hier würde der neue Saishu die neue Saat austragen und die neue, erste Ernte einfahren. Er begann also mit der teils rituellen teils praktischen Vorbereitung des Feldes zur Aussaat.

  • Das neue Jahr stand an und der Schrein bereitete sich auf das Neujahrsfest vor. Dieses Fest war von besonderer Bedeutung als Shonichi, als Erste Sonne des Neuen Jahres und damit der Tag des Gottes Shonichi. Aus dem gesamten Land würden zahlreiche Anhänger der Taiyō-Sekte zum Schrein strömen um hier zu beten. Der Schrein und die Priesterschaft bereiteten sich deshalb sehr intensiv darauf vor. Der Schrein wurde geschmückt und eine Generalprobe für die Prozession wurde abgehalten.

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